Tour de baroque

Schlecht ausgeschilderter Radweg durch schöne Landschaft mit schonen prunkvollen Kirchen.

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Und wie das so ist…

… wenn es am schönsten ist soll man die Tour beenden – oder fast. Es war Sonntag und 32° heiß. Das Rad fuhr und ich schwitzte. Wir beide waren ein gutes Team. Als ich mich am Abend dann so im Spiegel ansah, sah ich das ganze Ausmaß des heißen Tages. Ein riesengroßer Sonnenbrand. Ja so ist das bei diesem Wetter.

Die Vorhersage für die nächsten Tage zeigt ein steigendes Thermometer mit höherer Luftfeuchtigkeit an. Das hieße noch mehr trinken, noch mehr schwitzen und noch mehr anstrengen.

Da es daher bei diesem Wetter für Fahrrad und seinen Fahrer kein angenehmes Unterfangen ist durch die Landschaft zu kurbeln, fasse ich den Entschluss: Ich werde schweren Herzen die Fahrradtour unterbrechen. Aber der Weg entlang der Alpen ist noch nicht ad acta gelegt. Ich werde ihn noch weiterfahren. Das ist ein Versprechen. Also „Bodensee-Königssee-Radweg“ höre: „Ich komme zurück.“

Anmerkung zum Radweg: Der Radweg hat ein Manko. Er führt fast ausschließlich an der Landstraße oder Bundesstraße entlang, daher ist es sehr oft sehr laut. Schöner wäre es gewesen, den Weg abseits der viel befahrenen Straßen zu führen.

Es ist bald soweit

Eigentlich sollte meine Reise ja heute schon starten, aber leider hat mir mein Zahn eine kleine Verschnaufpause verschafft. Er wollte einfach nicht mehr bei mir sein. Er verließ mich am Montag Abend. Jetzt klafft natürlich an seiner Stelle ein großes Loch.

Also morgen geht es also los. Zuerst per Auto nach Braunau und dann Richtung Burghausen.